Kategorie: archiv & bibliothek

»Tennis auch, aber dann?«

Karl Mickel, der »als Marxist in Preußen« (Rainer Kirsch) lebte, vertraute seine literarischen Papiere kurz vor seinem Tod im Jahr 2000 dem Deutschen Literaturarchiv in Marbach am Neckar an. Jetzt konnte das Archiv einen weiteren wichtigen Teil seines Nachlasses erwerben.

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ton und stimme

Literatur ist immer auch Klanggeschehen. Sie lässt sich nicht nur lesen, sondern auch hören. Schon in der Antike faszinierte der Gesang zur Lyra oder die Deklamation im Theater. Handfeste Spuren einer Literatur, die auf den Hörsinn zielt und zu ihrer Verwirklichung Musiker braucht, sind Liedtexte und Libretti, Notendrucke und Aufführungsprogramme, Korrespondenzen zwischen Autoren und Musikern und Audioaufnahmen.

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autographen von hölderlin und mörike ersteigert

Bei der Frühjahrsauktion der Firma Stargardt konnte mit Unterstützung der Kreissparkasse Ludwigsburg ein fehlendes Blatt des »Marbacher Quarthefts« von Friedrich Hölderlin aus Privatbesitz ersteigert werden; außerdem wurde ein Gedichtautograph von Mörike erworben, eine Handschrift des Gedichts »Kinderszene« aus dem Jahr 1864.

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wüstenrot stiftung ersteigert schiller-brief

Die Wüstenrot Stiftung hat bei der Frühjahrsauktion des Auktionshauses Stargardt einen bedeutenden Brief von Friedrich Schiller ersteigert und gibt ihn als Dauerleihgabe an das Deutsche Literaturarchiv Marbach.

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Die Bibliothek
Ludwig Töpfer

Der Bund hat die Privatbibliothek des jüdischen Rechtsanwalts Dr. Ludwig Töpfer (1880–1955) restituiert und von den Erben erworben.

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wem sonst?

Die heute wohl berühmteste Widmung der deutschen Literaturgeschichte wird das erste Mal 1926 von Franz Zinkernagel (1878–1935) in seiner Hölderlin-Ausgabe im Insel Verlag veröffentlicht.

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