Monat: Juni 2025

Hörspiel, Kästner und Karrieren. Ein Besuch im Deutschen Literaturarchiv Marbach

An drei Tagen im Dezember 2024 besuchte eine Gruppe aus acht Studierenden des Seminars von Dr. Norman Ächtler (Justus-Liebig-Universität Gießen) das Deutsche Literaturarchiv, um sich mit Archivmaterialien aus den Nachlässen von Autorinnen und Autoren vor Ort auseinanderzusetzen. Thema der Veranstaltung im Wintersemester 2024/25 war das Hörspiel, das im Januar 2024 100 Jahre alt wurde. In einem umfangreichen Programm aus Führungen und Gruppenarbeitsphasen gab es bei dieser Exkursion viel zu lernen.

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Das Hanser-Verlagsarchiv im Deutschen Literaturarchiv

Produktionsbibliotheken und Verlagsarchive werden als Dokumentation der Verlagstätigkeit sowie der Präsentation von Autorinnen und Autoren und Werken sehr geschätzt. Ihre Besonderheit besteht in der Spiegelung eines Produktionsprozesses am gedruckten Exemplar mit Auflagen-, Einband- und Umschlagvarianten oder gar eingeklebten Herstellungsdaten. Das Produktionsarchiv bildet einen Komplementärbestand zum Akten-Archiv eines Verlages. Nur im Archiv der Drucke findet man Bücher desselben Verlags in alphabetischer Aufstellung, in numerisch aufsteigender Abfolge oder in einer konsequenten Chronologie des Gesamtprogramms, in der sich Hardcover-Ausgaben, Taschenbücher und Werkeditionen mischen. Mit dem Hanser-Verlagsarchiv kam Ende des letzten Jahres das Archiv eines der wichtigsten deutschen Verlage ins Deutsche Literaturarchiv.

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Ein Manuskript Brehms

Ein kleiner Stapel ordentlich beschriebenen Papiers, leicht gelblich im Farbton und hie und da mit einem Fingerabdruck versehen, der anzeigt, dass mit diesen Blättern gearbeitet worden ist, sie als Druckvorlage gedient haben und dementsprechend durch die Hände eines Setzers gegangen sind. Ein Manuskript also, mit regelmäßigem Schriftduktus, vereinzelten Streichungen und Korrekturen, doch hat der Autor kaum je Gebrauch von dem sorgsam freigelassenen Korrekturrand gemacht, vielmehr seinen Text flüssig und stilsicher heruntergeschrieben; offenbar war ihm sein Gegenstand vertraut und er wusste ihn souverän darzustellen.

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Zum Wohl! Am 6. Juni 2025 jährt sich Thomas Manns Geburtstag zum 150. Mal

Auf einem wenig bekannten Foto wirkt der Nobelpreisträger entspannt. Ein Alkoholproblem hat Thomas Mann aber 1955 nicht. Das trennt ihn von vielen seiner schreibenden Kolleginnen und Kollegen. Er hielt stets Maß, zügelte sich, zumal das Trinken seiner Kunst wohl eher schadete.

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