Kategorie: ausstellungen

poesie-hackathon mit schiller, mörike, hölderlin und celan

Die Ausstellung ›Hölderlin, Celan und die Sprachen der Poesie‹ wurde durch einen ›Poesie-Hackathon‹ erweitert: Wissenschaftler:innen aus Halle, Marbach, Moskau, Potsdam, Stuttgart und Würzburg haben an kuratierten Daten zu den Gedichten von Schiller, Mörike, Hölderlin und Celan digitale Analysen durchgeführt und in einem Workshop ihre Methoden, Ergebnisse und Interpretationen diskutiert. Alina Palesch stellt den Hackathon im Gespräch vor.

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lesespuren: leserpsychologie und textverstehensforschung

Wie lesen Studierende der Germanistik kanonische Texte der deutschsprachigen Literatur, und macht es dabei einen Unterschied, ob sie die Texte in digitaler oder analoger Form lesen? Manuel Knoos vom Leibniz-Institut für Wissensmedien Tübingen hat das im Rahmen des gemeinsam mit dem DLA realisierten Projekts ›Literatur digital lesen‹ untersucht und unsere ersten Fragen dazu beantwortet.

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über gedichte, hölderlins griechenlandsehnsucht und den Ausruf ›o‹

Zum Internationaler Museumstag 2021 im Mai war der österreichische Schriftsteller Norbert Gstrein zu Gast in Marbach und sprach mit Carsten Otte über das Schreiben. Sein neuer Roman ›Der Zweite Jakob‹ wurde mit dem Düsseldorfer Literaturpreis ausgezeichnet. Für den Blog des DLA hat er sich Gedanken gemacht über die Unmöglichkeit des Gedichts, Hölderlins Griechenlandsehnsucht und den Ausruf ›o‹, jene Interjektion der Anrufung, der Verzückung und der Verzauberung, die so charakteristisch ist für Hölderlins Lyrik.

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manuskripte als lichtfänger

Lichter und Lampen, Leuchten, Glänzen, Funkeln, Glitzern, Strahlen, Scheinen und Schimmern sind Weihnachtswörter. Sie spielen auch in Walter Benjamins ›Berliner Kindheit um neunzehnhundert‹ eine wichtige Rolle. Für das Manuskript hat Benjamin transluzentes Papier ausgesucht.

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wie man fernsieht

Seit Weihnachten 1952 strahlt die ARD ein tägliches Fernsehprogramm aus: »Das Fernsehen schlägt eine Brücke von Mensch zu Mensch, von Völkern zu Völkern«. Theodor W. Adorno hat einen Text über das Fernsehen seinem Freund Siegfried Kracauer geschenkt: ›How to Look at Television‹.

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aggregatszustände. literatur im ausstellungskontext

›Literarisches Lernen in Literaturausstellungen‹, so heißt das Habilitationsprojekt von Sebastian Bernhardt (PH Schwäbisch Gmünd). Über alte und neue Marbacher Ausstellungen sowie deren Vermittlungsprogramm hat er mit vier Mitarbeiterinnen aus der Marbacher Museumsabteilung gesprochen: Heike Gfrereis, Vera Hildenbrandt, Julia Schneider und Verena Staack.

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datieren heißt, das unwiederholbare zu wiederholen …

und so zugleich seine nicht-reduzierbare Einzelheit auszustreichen«, schreibt Jacques Derrida in seinem Buch über Paul Celan, ›Schibboleth‹. Im Marbacher Nachlass von Paul Celan fallen diese Datierungen und auch Ent-Datierungen ins Auge.

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›laß leuchten!‹ pia frankenberg über peter rühmkorfs gedicht

Die Ausstellung ›Lass leuchten! Peter Rühmkorf – selbstredend und selbstreimend‹ gibt erstmals einen ausführlichen Einblick in Werk und Leben des Autors. Ausgerichtet wird sie von der Arno Schmidt Stiftung. Als Projektion empfängt Rühmkorfs Lyrik im ›Raum der Gedichte‹ die Besucher. Gedicht-Patinnen und -Paten berichten im Gespräch über ihre Lektüre. Heute mit Pia Frankenberg.

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else lasker-schülers »König von Holland«

Nicolaas Johannes Beversen hat die Karten und Briefe gesammelt, die Else Lasker-Schüler an ihn schrieb. 66 haben sich erhalten, geschrieben zwischen 1905 und 1930. Die meisten stammen aus dem Berlin der frühen 20er-Jahre. Doch was weiß man über diesen Briefpartner?

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