Kategorie: ereignis & gespräch

»Martin Saha, Praha – posterestante«, Kafkas Brief vom 11.9.1922

Dank der großzügigen Unterstützung aus dem Etat der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Kulturstaatsministerin Monika Grütters, von Karl Albrecht, der Berthold Leibinger Stiftung und des Freundeskreises des Deutschen Literaturarchivs Marbach konnte das Deutsche Literaturarchiv Marbach 2020 einen bedeutenden handschriftlichen Brief von Franz Kafka aus den späten Jahren seiner Krankheit erwerben. Über diesen Brief und seine Bedeutung für die Sammlung am DLA Marbach spricht Ulrich von Bülow (Leiter der Abteilung Archiv) in einer neuen Podcast-Folge.

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Der Tonnachlass von Oskar Pastior

Über 200 Audio- und Videodokumente verzeichnet der Marbacher Katalog zu Oskar Pastior (1927-2006). Warum dieser Bestand so groß ist und welche Bedeutung die zahlreichen Aufnahmen für das Werk des Lyrikers und Übersetzers haben, erklärt der wissenschaftliche Mitarbeiter Lorenz Wesemann in einer neuer Podcast-Folge. 

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Eine Autorin ohne Grenzen – die schreibende Abenteurerin Klara Blum

Von Czernowitz über Wien und Moskau bis nach Guangzhou. Die jüdische Autorin Klara Blum (1904-1971) gehört zu den schreibenden Abenteurerinnen des 20. Jahrhunderts. In unserer neuen Podcast-Folge erzählt Xiaocui Qiu, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Literaturarchiv Marbach, wie das Reisen Blums Leben und Schreiben beeinflusst hat.

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Neues vom Kurfürstendamm – Die Schriftstellerin Gabriele Tergit

›Käsebier erobert den Kurfürstendamm‹, ›Effingers‹, ›Etwas Seltenes überhaupt‹ – Lange waren die Werke der Journalistin und Schriftstellerin Gabriele Tergit vergessen, nun werden ihre Bücher und Reportagen neu herausgebracht. In der ersten Podcast-Folge spricht Jan Bürger über Gabriele Tergit, deren Nachlass im DLA verwahrt wird.

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das archivparadoxon oder wie man disruptive energie archiviert

Eine virtuelle Konferenz mit dem Titel #LiteraturarchivDerZukunft bringt am 24. März in Impulsreferaten und Diskussionen Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur und Medien zusammen, die – frei nach Schiller – über die Frage nachdenken: »Was heißt und zu welchem Ende betreibt man ein Literaturarchiv im 21. Jahrhundert?« Ausgangspunkt sind acht Thesen von Sandra Richter, Direktorin des DLA, zum Literaturarchiv der Zukunft.

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im digitalen ist tatsächlich alles text

Literatur gibt es nicht, jedenfalls nicht ohne die Verabredung dazu. Literatur ist vor allem die Geste, sie dazu zu erklären. Ein Gastbeitrag von Hannes Bajohr.

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littera – der buchstabe; viele buchstaben – literatur!

Literatur ist die Sprache, die in Buchstaben festgehalten wird. Was ich sage, ist nicht Literatur, was ich schreibe, könnte! es sein. Jedoch: nicht jeder Buchstabe ist Literatur, aber jede Literatur besteht zuallererst aus Buchstaben. Ein Gastbeitrag von Hannelore Schlaffer.

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