Kategorie: ereignis & gespräch

Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Hier im Westen kannte kaum einer Winnycja. Erst durch die schlimmen Nachrichten aus dem Ukrainekrieg erscheinen solche Städte auf unseren inneren Landkarten. Natalka Sniadanko, zurzeit Writer in Residence am Deutschen Literaturarchiv Marbach, kennt die Stadt Winnycja und ihre Geschichte(n).

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Erschossene Renaissance der ukrainischen Literatur

Es gibt nicht viele Romane der ukrainischen literarischen Moderne, die ins Deutsche übersetzt wurden. ›Die Stadt‹ von Walerjan Pidmohylnyj (1901–1937) erschien vor kurzem in Guggolz Verlag in Berlin, ins Deutsche übertragen von Alexander Kratochvil, Lukas Joura, Jakob Wunderwald und Lina Zalitok. Den Titel erinnert an Marlen Haushofers Roman ›Die Wand‹ – und es geht in Pidmohylnyjs Roman auch ein bisschen um eine Wand, genauer gesagt um die Mauer, die schreckliche Realität hinter dem Eisernen Vorhang.

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»Ich hab’ geträumt, der Winter wär’ vorbei« – Rio Reiser im Deutschen Literaturarchiv Marbach

Die Band ›Ton Steine Scherben‹ beeinflusste die Alternativszene der 70er- und 80er-Jahre, ihre Songs wirken bis heute nach. Im Juni 2019 gab das DLA bekannt, dass sie den künstlerischen Nachlass des Scherben-Sängers Rio Reiser (1950–1996) übernommen haben. Wie sieht der Nachlass eines Musikers aus? Gunilla Eschenbach hat sich intensiv mit dem Nachlass beschäftigt und erzählt in der heutigen Podcast-Folge von Notenblättern, Songtexten und der Erschließung. 

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Sibirische Lerchen

1982 hat Sarah Kirsch fast jeden Monat an den inhaftierten ukrainischen Bürgerrechtler und Intellektuellen Wassyl Stus geschrieben. Natalka Sniadanko, Übersetzerin, Journalistin und zurzeit Writer in Residence am Deutschen Literaturarchiv Marbach, über ihre Recherche im Archiv.

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Russisch als schleichendes Gift

Sprache, Krieg und Propaganda. Natalka Sniadanko, Übersetzerin, Journalistin aus der Ukraine und zurzeit Writer in Residence am Deutschen Literaturarchiv Marbach, denkt über ein gefährliches Gemisch und dessen mörderische Folgen nach.

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Bringen Waffen Frieden in der Ukraine oder eine Fortsetzung des Krieges?

Sie hätte nie gedacht, jemals mit deutschen Intellektuellen über Waffen und Waffenlieferungen diskutieren zu müssen. Nun aber ist die Natalka Sniadanko, Übersetzerin, Journalistin aus der Ukraine und zurzeit Writer in Residence am Deutschen Literaturarchiv Marbach, dazu gezwungen.

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It’s Hard to Love your Literary Studies

Ervin Malakaj (University of British Columbia) is not interested in maintaining received German literary studies because the institution has brought much pain to him and his comrades. He associates it with harmful pedagogies, exclusionary epistemic and analytic contours, and elitist aspirations that produce violent relational practices.

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Wasyl Stus

»Vor einigen Tagen las ich in der Presse die Nachricht, dass Walentyna Popeluch gestorben ist. Sie war die Ehefrau von Wasyl Stus, dessen Name längst ein Symbol des ukrainischen Kampfs gegen russische Unterdrückung geworden ist.« Ein Beitrag von Natalka Sniadanko, Übersetzerin, Journalistin und zurzeit Writer in Residence am Deutschen Literaturarchiv Marbach.

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In Wirklichkeit fing dieser Krieg wesentlich früher an

Viele denken, dass der Krieg Russlands gegen die Ukraine am 24. Februar 2022 begann. In Wirklichkeit fing dieser Krieg aber wesentlich früher an. Auch wesentlich früher als 2014, als Russland die Annexion der Krym organisierte und die selbstproklamierten Republiken Donezk und Luhansk im Osten der Ukraine installierte. Natalka Sniadanko, Übersetzerin, Journalistin und zurzeit Writer in Residence am Deutschen Literaturarchiv Marbach über eine lange Vorgeschichte.

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»Helgi, bitte schreib einfach drauf los…«

Der Briefwechsel »Ich schreib für Dich und jedes Wort aus Liebe« versammelt Briefe, die sich die Zwillinge Ilse Aichinger und Helga Michie in der Zeit zwischen 1939 und 1947 geschrieben haben. Herausgegeben hat ihn die DLA-Mitarbeiterin Nikola Herweg. Im Podcast spricht sie über die Situation der Schwestern im Nationalsozialismus und die Möglichkeit, sich während des Krieges Briefe zu schreiben.

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