Kategorie: ereignis & gespräch

das archivparadoxon oder wie man disruptive energie archiviert

Eine virtuelle Konferenz mit dem Titel #LiteraturarchivDerZukunft bringt am 24. März in Impulsreferaten und Diskussionen Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur und Medien zusammen, die – frei nach Schiller – über die Frage nachdenken: »Was heißt und zu welchem Ende betreibt man ein Literaturarchiv im 21. Jahrhundert?« Ausgangspunkt sind acht Thesen von Sandra Richter, Direktorin des DLA, zum Literaturarchiv der Zukunft.

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im digitalen ist tatsächlich alles text

Literatur gibt es nicht, jedenfalls nicht ohne die Verabredung dazu. Literatur ist vor allem die Geste, sie dazu zu erklären. Ein Gastbeitrag von Hannes Bajohr.

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littera – der buchstabe; viele buchstaben – literatur!

Literatur ist die Sprache, die in Buchstaben festgehalten wird. Was ich sage, ist nicht Literatur, was ich schreibe, könnte! es sein. Jedoch: nicht jeder Buchstabe ist Literatur, aber jede Literatur besteht zuallererst aus Buchstaben. Ein Gastbeitrag von Hannelore Schlaffer.

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aggregatszustände. literatur im ausstellungskontext

›Literarisches Lernen in Literaturausstellungen‹, so heißt das Habilitationsprojekt von Sebastian Bernhardt (PH Schwäbisch Gmünd). Über alte und neue Marbacher Ausstellungen sowie deren Vermittlungsprogramm hat er mit vier Mitarbeiterinnen aus der Marbacher Museumsabteilung gesprochen: Heike Gfrereis, Vera Hildenbrandt, Julia Schneider und Verena Staack.

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von winnetou zu mohn und gedächtnis

Der Schriftsteller und Arzt Farhad Showghi lebt in Hamburg. Aufgewachsen ist er in Bayern und in Teheran. Seit 1987 veröffentlicht er Gedichte und übersetzt aus dem Persischen. Für sein Werk wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. 2003 mit dem 3sat-Preis beim Klagenfurter Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb und 2018 mit dem Peter-Huchel-Preis. Jan Bürger sprach mit ihm über seine Celan-Lektüre seit vierzig Jahren und über andere Dichter.

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das summen europas. beethovens ode an die freude

Politiker aller Parteien, Fußballfans im Stadion, Gottesdienstbesucher – sie alle wissen: Singen verbindet, schafft Gemeinschaft und Identität. Aber kann singend auch aus mehreren Gemeinschaften eine neue große Gemeinschaft werden? Die Europa-Hymne ist ein spannender Versuch.

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lesen messen lektüre im labor

Barbara Kaup und Rolf Ulrich von der Universität Tübingen und Stephan Schwan vom Institut für Wissensmedien haben wir nach ihren Schwerpunkten im Bereich der empirischen Lese- und Ausstellungsforschung gefragt.

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