#exponateunterwegs 1: aussichten von hölderlin und jules verne

Während der Schließung des Literaturmuseums der Moderne haben wir zahlreiche Ideen diskutiert, wie wir dennoch unsere Ausstellungen für Besucherinnen und Besucher öffnen können. Eine davon: Wir besuchen mit Exponaten aus unserer Wechselausstellung ›Hölderlin, Celan und die Sprachen der Poesie‹ andere Museen und Archive, indem wir diese bitten, jeweils ein Dokument aus ihrem Bestand ›dazuzulegen‹ und zu kommentieren – als Text, im Bild oder in anderen Formen. Den Auftakt machen zwei Bilder aus dem Musée Jules Verne im westfranzösischen Nantes.

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celan liest rilkes valéry

Manche Menschen lesen mit dem Stift in der Hand: Ihre Gedanken beim Lesen nehmen Gestalt an, Zustimmung oder Ablehnung sind durch Anstreichungen, Unterstreichungen oder Annotationen dokumentiert. Wer solche durchgearbeiteten Bücher in die Hand bekommt, hat mitunter das Gefühl einem Gespräch zu lauschen.

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eine ausstellung als open space

»Gemeinsam g’scheiter werden«, beschreibt Erich Kolenaty, Leiter einer Moderationswerkstatt, das Ziel sogenannter Open Spaces: In großen Gruppen werden auf offene und partizipative Weise komplexe Fragestellungen bearbeitet. Wie lässt sich dieses Vorgehen in einer Ausstellung umsetzen?

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