luise duttenhofer. die frau mit der schere

Die Dauerausstellung im Schiller-Nationalmuseum ist mit den ›vier Schwaben‹ – Schiller, Hölderlin, Kerner und Mörike – und mit Luise Duttenhofers Scherenschnitten ins Literaturmuseum der Moderne umgezogen. Duttenhofer (1776–1829) ist eine der bedeutendsten deutschen Scherenschnittkünstlerinnen. Viele ihrer kleinen Kunstwerke zeigen lesende Menschen. Wie aber kann man die Leser- und Leserinnenbilder von Luise Duttenhofer heute lesen? Wir haben die Literaturwissenschaftlerin und Essayistin Hannelore Schlaffer gefragt.

ausstellungen

seelen-liebling. enzensbergers ›museum der modernen poesie‹

2016 erschien in der ›Frankfurter Allgemeinen Zeitung‹ ein Interview mit Michel Houellebecq. Der französische Autor – bekannt geworden mit seinen Romanen, aber auch Lyriker – spricht darin über eine von ihm kuratierte Ausstellung in Paris: »Ein Roman ist von seiner Struktur her sequenziell. Eine Ausstellung ist eher wie ein Gedichtband: Man kann verschiedene Dinge nebeneinander stellen, verschiedene Pfade beschreiten, es gibt Abkürzungen, Brücken, Sackgassen.«

ausstellungen

von winnetou zu mohn und gedächtnis

Der Schriftsteller und Arzt Farhad Showghi lebt in Hamburg. Aufgewachsen ist er in Bayern und in Teheran. Seit 1987 veröffentlicht er Gedichte und übersetzt aus dem Persischen. Für sein Werk wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. 2003 mit dem 3sat-Preis beim Klagenfurter Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb und 2018 mit dem Peter-Huchel-Preis. Jan Bürger sprach mit ihm über seine Celan-Lektüre seit vierzig Jahren und über andere Dichter.

ereignis & gespräch