lachen als ästhetische erfahrung von literatur

Teil unserer Ausstellung ›Lachen. Kabarett‹ (15. Mai bis 15. September 2019) war ein kleines Labor, in dem wir zusammen mit unseren Besucherinnen und Besuchern herausfinden wollten: Wie empfinden wir uns selbst, wenn wir lachen? Stimmt es, dass unsere Mimik unsere Gefühle verändern kann – und lesen wir je nach Stimmung Texte anders? Lachen wir alle bei denselben Texten und Textstellen? Und lassen wir uns überhaupt in einer Literaturausstellung auf das Lachen als ästhetische Erfahrung ein?

ausstellungen

»Tennis auch, aber dann?«

Karl Mickel, der »als Marxist in Preußen« (Rainer Kirsch) lebte, vertraute seine literarischen Papiere kurz vor seinem Tod im Jahr 2000 dem Deutschen Literaturarchiv in Marbach am Neckar an. Jetzt konnte das Archiv einen weiteren wichtigen Teil seines Nachlasses erwerben.

archiv & bibliothek

»dies ist hans und das ist jochen«

Peter Rühmkorf hat stets betont, dass er nie SPD-Mitglied war, der Partei aber zeitlebens politisch nahestand und sie gern durch Auftritte, Plakate und Aufrufe unterstützte. Seine Frau Eva hingegen brachte es 1988 bis zum Amt der Kultusministerin und später zur Stellvertreterin des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Björn Engholm während dessen erster Regierungszeit. Rühmkorf seinerseits pflegte durchaus engere Bekanntschaften mit mehreren SPD-Granden.

ausstellungen