»In Sprachen bunt, im Geiste gleich«

Die Nationale Jurij-Fedkowytsch-Universität Czernowitz (ukrainisch Чернівецький національний університет імені Юрія Федьковича) wurde 1875 als Franz-Josephs-Universität (Francisco-Josephina) im östlichsten Kronland Österreichs gegründet. An der überwiegend deutschsprachige Universität verteilten sich Siebenbürger Sachsen, Juden, Polen, Ukrainer, Ruthenier, Moldauer und Rumänen auf die griechisch-orthodoxe theologische Fakultät, die rechts- und staatswissenschaftliche Fakultät und die philosophische Fakultät, wo unter anderem der erste Lehrstuhl für Ukrainische Sprache und Ukrainische Literatur sowie der ersten Lehrstuhl für Kirchenslawisch angesiedelt war

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eine Frage, die zurzeit vielleicht am meisten nervt

Natalka Sniadanko, Übersetzerin, Journalistin und zurzeit Writer in Residence am Deutschen Literaturarchiv Marbach fragt sich, warum im Westen ausgerechnet die Frage ›Was sollen die russischen Intellektuellen jetzt tun?‹ so prominent gestellt wird.

ereignis & gespräch

»eines jener ukrainischen Lieder«

Heinrich Laubes ›Novelle‹ mit dem Titel ›Das junge Europa‹ erschien von 1833 bis 1837 in fünf Bänden – und erzählt auch von den »sanften Hügeln der Ukraine«. Wegen politisch-literarischer Vergehen und Kritik an König und Staat wurde Laube 1837 zu sieben Jahren Festungshaft verurteilt, Gönner Laubes sorgten für eine deutlich mildere Strafe. Als Schriftsteller und Dramatiker, Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung und langjähriger Direktor des Wiener Burgtheaters war Laube eine bekannte Figur seiner Zeit.

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