Über die Wünschbarkeit einer Praxis der immersiven Einsamkeit (Theresa Reiwer: Social Capsule)
Welche Möglichkeiten zur Einsamkeit bieten uns immersive Theaterräume gerade in ihren Eigenschaften, uns aufzusaugen? Können wir in ihnen Erfahrungen machen, die die Einsamkeit nicht als widerständigen Reflex gegen das Engagement in Stellung bringen, sondern als integralen Bestandteil einer ästhetischen Situation verstanden wissen, die die diskursive Sackgasse des entweder alleine, aber dafür immerhin kritikfähig oder aber kollektiviert-aufgesogen, dadurch aber auch naiv-distanzlos durchkreuzt?
