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Ausstellungen

Ausstellungen

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#Literatur
Bewegt
abgedreht.
Literatur
auf der
Leinwand

#Literatur
Bewegt
abgedreht.
Literatur
auf der
Leinwand

#LiteraturBewegt
abgedreht. Literatur auf der Leinwand

Literaturmuseum
der Moderne
25. Sept. 2022
bis 11. März 2023

Literaturmuseum
der Moderne
25. September 2022
bis 11. März 2023

Literaturmuseum der Moderne
25. September 2022 bis 11. März 2023

 

Femina melancholica aus Czernowitz

»Eure Hochwohlegeborene « – mit diesen Worten beginnt die ukrainische Schriftstellerin Olha Kobylanska ihren Brief an den Cotta Verlag vom 5. Juni 1906. Die Handschrift ist schön, aber schwer zu entziffern. In ihrem Brief bietet Kobylanska dem Verlag ihre Novelle ›Die Aristokratin‹ zur Publikation an. Sie hat den Text selbst übersetzt, aus dem Ukrainischen, das sie – wie damals üblich – »Kleinrussisch« nennt. Die Bezeichnung ›Ukrainisch‹ wird erst wenige Jahre später geläufig. Zur Veröffentlichung der Novelle kam es wohl nicht, aber ihr Brief hat sich im Deutschen Literaturarchiv Marbach erhalten.

ereignis & gespräch

Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Hier im Westen kannte kaum einer Winnycja. Erst durch die schlimmen Nachrichten aus dem Ukrainekrieg erscheinen solche Städte auf unseren inneren Landkarten. Natalka Sniadanko, zurzeit Writer in Residence am Deutschen Literaturarchiv Marbach, kennt die Stadt Winnycja und ihre Geschichte(n).

ereignis & gespräch

außer der reihe 4: Giuseppe Ungaretti

Literatur endet nicht an den Grenzen ihres Herkunftslandes oder ihrer Sprache – und das spiegeln auch die Bestände des Deutschen Literaturarchivs Marbach wider. Unser Online-Katalog eröffnet so auch Weltliteratur durch die Hintertür. Hier entdeckt man beispielsweise Giuseppe Ungaretti, den bedeutendsten italienischen Dichter des 20. Jahrhunderts, im Gespräch mit Paul Celan.

archiv & bibliothek

Erschossene Renaissance der ukrainischen Literatur

Es gibt nicht viele Romane der ukrainischen literarischen Moderne, die ins Deutsche übersetzt wurden. ›Die Stadt‹ von Walerjan Pidmohylnyj (1901–1937) erschien vor kurzem in Guggolz Verlag in Berlin, ins Deutsche übertragen von Alexander Kratochvil, Lukas Joura, Jakob Wunderwald und Lina Zalitok. Den Titel erinnert an Marlen Haushofers Roman ›Die Wand‹ – und es geht in Pidmohylnyjs Roman auch ein bisschen um eine Wand, genauer gesagt um die Mauer, die schreckliche Realität hinter dem Eisernen Vorhang.

ereignis & gespräch

»Ich hab’ geträumt, der Winter wär’ vorbei« – Rio Reiser im Deutschen Literaturarchiv Marbach

Die Band ›Ton Steine Scherben‹ beeinflusste die Alternativszene der 70er- und 80er-Jahre, ihre Songs wirken bis heute nach. Im Juni 2019 gab das DLA bekannt, dass sie den künstlerischen Nachlass des Scherben-Sängers Rio Reiser (1950–1996) übernommen haben. Wie sieht der Nachlass eines Musikers aus? Gunilla Eschenbach hat sich intensiv mit dem Nachlass beschäftigt und erzählt in der heutigen Podcast-Folge von Notenblättern, Songtexten und der Erschließung. 

ereignis & gespräch

Sibirische Lerchen

1982 hat Sarah Kirsch fast jeden Monat an den inhaftierten ukrainischen Bürgerrechtler und Intellektuellen Wassyl Stus geschrieben. Natalka Sniadanko, Übersetzerin, Journalistin und zurzeit Writer in Residence am Deutschen Literaturarchiv Marbach, über ihre Recherche im Archiv.

ereignis & gespräch