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ausstellung

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kafkas echo

kafkas
echo

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literaturmuseum
der moderne
ab 12. mai 2024

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der moderne
ab 12. mai 2024

literaturmuseum der moderne
ab 12. mai 2024

Ein Holzsplitter von Schillers Bett im Cotta-Archiv

Der Nachlass Schillers wurde, wie die meisten Nachlässe, nicht geschlossen überliefert, er wurde zersplittert, und das gleich in doppelter Hinsicht. Gab Schillers Tochter die von ihr verwahrten Hinterlassenschaften des Dichters in das Archiv nach Weimar, dem letzten Wohn- und dem Sterbeort Schillers, so sammelte man in Marbach, seiner Geburtsstadt und gleichfalls Standort eines Archivs, nach und nach einen erklecklichen Bestand an Briefen, Manuskripten und Lebenszeugnissen, mit anderen Worten Nachlasssplitter, so dass man heute zwei große Schiller-Bestände an zwei verschiedenen Plätzen hat.

archiv & bibliothek

Briefwechsel als Quellen philosophischer Forschung

Briefe von Philosoph/innen können unterschiedliche Funktionen haben. Sie können dem Austausch über Gedanken und Werke dienen. Das ist ihre kommunikative Funktion. Sie können aber auch strategisch eingesetzt werden: um sich als Autor/in in einem literarischen Feld zu positionieren oder um Netzwerke zu bilden. Eine Funktion scheint heute, im Zeitalter der E-Mails und der sozialen Medien, kaum mehr eine Rolle zu spielen, die noch etwa für Walter Benjamin wichtig war. Nach seiner Brieftheorie bekundet der Brief das »intelligible Leben« eines Schreibenden.

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Babelwerk

Übersetzernachlässe sind nach wie vor unterschätzt. Über Jahrhunderte waren literarische Übersetzerinnen und Übersetzer meist ›unsichtbar‹, nur selten wurden ihre Namen genannt, und es gab kaum Urheberrechte. Erst seit dem 20. Jahrhundert wird die Übersetzung als eigenständige literarische Gattung reflektiert. Der Deutsche Übersetzerfonds (DÜF) hat sich mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach (DLA) zusammengeschlossen: In gemeinsamen Workshops und in vom DÜF bereitgestellten Stipendien erforschen Übersetzende die Nachlässe ihrer Kolleginnen und Kollegen. Nun liegen erste Essays vor, die aus diesen Forschungen hervorgegangen sind.

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Die Bibliothek des DLA sammelt Adaptionen von Kafkas Werken

2024 ist Franz Kafka allgegenwärtig – doch schon in den vergangenen Jahrzehnten waren der Autor und sein Werk eine Quelle der Inspiration für verschiedenste Kunstschaffende, egal, ob sie Regie führen, Dreh- und Hörbücher schreiben, zeichnen oder illustrieren, komponieren oder Games designen. Der Online-Katalog des DLA lädt zu Entdeckungen ein.

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Exkursionen ins Literaturchiv: Dichtung bewahren und bearbeiten

»Dichternachlässe« – so hieß ein Seminar, das Marit Heuß im Sommersemester 2022 an der Eberhard Karls Universität Tübingen durchführte. Ein Bestandteil des Seminars waren Exkursionen ins Deutsche Literaturarchiv Marbach, wo die Studierenden auch mit originalen Manuskripten arbeiteten. Mit Marit Heuß sprach Adela Sophia Sabban.

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Transatlantischer Bücherverkehr 2: Claire und Yvan Goll

»Mit europäischen Grüßen«, sandte Yvan Goll 1928 ein Exemplar seines neu erschienen Romans ›Der Mitropäer‹ an Kurt Pinthus. Der freundliche Büchergruß ist jedoch nicht als kosmopolitische Geste misszuverstehen, als Ausdruck der Hoffnung Golls, dass in einem geistigen Ideal europäischer Kultur und Politik nationalistische Ressentiments bald überwunden sein werden. Im Gegenteil, Golls Roman ist eine bissige Satire auf den Geisteszustands Europas der Zwischenkriegszeit.

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