»mein lieber Rilke« und »Hallo Rainer!« Neue Briefe an einen alten Dichter
»mein lieber Rilke« – so beginnt Hugo von Hofmannsthal am 25. Mai 1923 einen Brief an Rainer Maria Rilke. Gut 120 Jahre später laden diese Worte Besucherinnen und Besucher der Wechselausstellung ›Und dann und wann ein weißer Elefant. Rilkes Welten‹ im Literaturmuseum der Moderne ein, etwas über oder an ›ihren‹ Rilke zu Papier zu bringen und an einem eigens dafür eingerichteten Regal aufzuhängen. Briefkarten, Bleistifte und Bindfaden liegen aus. Das Angebot wird rege angenommen: Die vielen originellen Ergebnisse – Grüße, kleine Briefe, Kommentare, Gedichte oder Zeichnungen – zeugen von einer ungebrochenen Anteilnahme der Leserinnen und Leser Rilkes an seinem Leben und Schreiben.





